3. Runde | DMSt-Bundesliga
Die ersten zehn Vereine der 1. Bundesliga lagen in dieser Runde alle im Bereich von 100 Punkten. Wenige Km/h waren ausschlaggebend für eine gute Platzierung und es blieb bis in den Sonntagnachmittag spannend. Doch wir fangen wie gewohnt mit dem Wetter an.
Im Hochdruck am Samstag hatten Piloten mit verschiedenen Hürden zu kämpfen. Während in einem Streifen über Nord- und Mitteldeutschland viel Feuchte regierte und der Thermik keine Chance ließ, hatte der Süden mit viel Labilität zu schaffen. Am besten erwischte der Nordwesten das Wetterfenster. Der Sonntag war dann geprägt von Advektion feucht-labiler Luftmassen aus dem Südwesten - Abschirmung und schwache Bärte waren die Folge, doch Phänomene wie die berüchtigte Thüringer-Wald-Konvergenz und wieder auflebende Bedingungen am Alpenrand machten auch den Sonntag spannend.




Flugspuren und Satellitenbilder 12 Uhr lokal | Samstag (links), Sonntag (rechts)
Es ist ein bekanntes Problem. Ein toller Ligaflug endet, man freut sich schon auf die gesellige Runde mit der Mannschaft und möchte schnell hochladen. Doch dann fehlt die SD-Karte, das Navigationsgerät hat fehlerhaft aufgezeichnet oder man muss das File umständlich durch die Dateien auf dem Smartphone schieben. Am Ende landet möglicherweise ein wichtiger Liga-Flug nie in der Wertung.
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1. Bundesliga
Die Variabilität, zwei verschiedene Wettersysteme zu nutzen, haben wenige Vereine. Der SFV Bad Wörishofen ist einer davon und machte in dieser Runde Gebrauch davon. Während fünf der sechs Flüge samstags über schwäbischer und fränkischer Alb stattfanden, konnte der Rundensieg auch dank eines deklarierten Zielrückflugs in den Bergen erzielt werden. Auch die beste Distanzwertung der Runde geht an den SFV - erflogen durch Robert Schröder (90,7 Punkte). Am Ende waren es dann aber nur schmale 5 Punkte Vorsprung auf den LSC Leverkusen.

Die Leverkusener bilden dabei zusammen mit der SFG Wenningfeld und dem SFZ Aachen die Vereine ab, die durch gute Leistungen in dieser Woche auch in der Gesamtwertung die größten Sprünge verzeichnen durften. Max Mensing kommentierte die Bedingungen auf seinem 600-Kilometer-Dreieck wie folgt:
Schöner Tag mit der ein oder anderen Hürde im Verlauf. Über dem Ruhrgebiet waren wir sehr vorsichtig - das Steigen war unzuverlässig, die Landesituation bekannt problematisch. Kurz vor Siegerland kein Steigen getroffen, danach war es bis St. Hubert klasse!
Der schnellste Pilot an diesem Wochenende kommt aus Winzeln. Für den LSV Schwarzwald konnte Michael Schlaich zwar stolze 116 Sprint-Punkte holen, die Mannschaft verpasste allerdings den Sprung in die hohen Plätze und musste sich mit drei Pünktchen zufrieden geben.

In der ersten Liga führt damit der SFV Bad Wörishofen mit 57 Punkten vor dem SFZ Königsdorf (46 Punkte) und der FLG Schwäbisch Gmünd (29 Punkte)
2. Bundesliga
In der zweiten Spielklasse hat die LSG Erbslöh Langenfeld die Nase vorn. Dies war nicht zuletzt dank der besten Distanzwertung der Liga durch Martin Knops, ein schönes Zielrück bis nach Bayreuth, möglich. Knapp dahinter rangiert der BAeC Mitte: Aus Eggersdorf ging es am Samstag bis weit nach Polen. Das Podium vervollständigt der LSC Bad Homburg durch einen gesunden Mix aus Sprint- und Distanzpunkten.

Dreimal über 100 Geschwindigkeitspunkte gab es für die SFG Steinwald, allesamt in der Konvergenz über dem Thüringer Wald erflogen. Am allerschnellsten war dabei Marc Fuchs mit 114 Punkten im Arcus.

Ganze 27 Punkte Vorsprung in der Gesamtwertung hat nach diesem Wochenende das SFZ Königsdorf in der Juniorenliga. Auch am dritten Wochenende in Folge bleiben die Youngsters makellos und ergreifen erneut den ersten Rundenplatz. Dahinter folgen die LSG Erbslöh Langenfeld und der LV Reutlingen.
Die meisten Distanzpunkte brachte dabei Benedikt Waegele mit 74,5 Punkten nach Hause. Ein ganzes Stück Arbeit - das wird klar, wenn man sich das Barogramm am Wilden Kaiser anschaut.
Schnellster Junior war Finn Schelter, auch er raste in der Thüringer-Konvergenz mit 115 Punkten zum Sprint-MVP-Titel.
Regionalligen
Die höchste Regionalliga-Punktzahl konnte diese Woche die FG Wuppertal Radevormwald in der NRW-Liga erzielen. 464 Punkte gehen aufs Punktekonto.
In der Regionalliga Bayern konnte der AC Lichtenfels mit 456 Punkten siegen. Zudem flog Jan Kretzschmar mit 128 Punkten die höchste Sprintwertung über alle Ligen hinweg. In Baden-Württemberg baut die LSG Isny ihren Vorsprung aus und in der RL Mitte konnte sich diese Woche der LSV Bad Neuenahr-Ahrweiler durchsetzen. Zu guter Letzt bleibt Aukrug als Rundensieger der Regionalliga Nord zu nennen.
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