4. Runde | DMSt-Bundesliga
Die ersten drei Plätze der ersten Liga haben diese Woche drei verschiedene Wetterräume beflogen. Wir schauen uns wie immer zuerst die Flugspuren und Satellitenbilder an:
Das Wochenende war begleitet von viel Feuchte und Labilität. Im Vergleich zu Freitag ermöglichte Abtrocknung und langsame Stabilisierung nutzbare Wetterfenster im Westen und Osten, vor allem samstags. Während dann der Westen unter der herannahenden Front mit Abschirmung und Feuchte zu kämpfen hatte, konnten im Rest Deutschlands am Sonntag die wichtigen Punkte im guten Wetter erflogen werden, wenn auch mit einigen Schauer-Slaloms und Umwegen.




Flugspuren und Satellitenbilder 12 Uhr UTC | Samstag (links), Sonntag (rechts)
Es ist ein bekanntes Problem. Ein toller Ligaflug endet, man freut sich schon auf die gesellige Runde mit der Mannschaft und möchte schnell hochladen. Doch dann fehlt die SD-Karte, das Navigationsgerät hat fehlerhaft aufgezeichnet oder man muss das File umständlich durch die Dateien auf dem Smartphone schieben. Am Ende landet möglicherweise ein wichtiger Liga-Flug nie in der Wertung.
Wir bieten neuerdings eine integrierte Lösung für alle Ligapiloten, die noch auf der Suche nach dem optimalen System sind: Der WeGlide Copilot mit DMSt-validem Logger! Er bietet die einfachste Möglichkeit, gleichzeitig neben den beliebten Live-Features, Flüge aufzuzeichnen und mit einem Klick auf WeGlide hochzuladen. Als native App ist der Copilot ab sofort im App Store und auf Google Play verfügbar!
Logger und weitere Features sind bereits mit der Supporter-Stufe verfügbar und alle Details gibt es hier:

1. Bundesliga
Zwei bekannte Vereine grüßen vom Treppchen der ersten Liga. Doch wir wollen zuerst über den Drittplatzierten, das Aero Team Klix. Der Verein feiert in dieser Runde seine erste Podestplatzierung und rückt ganze 8 Plätze im Gesamtklassement auf. Die Flüge verliefen rund um Berlin und die drei Piloten holten solide Wertungen nach Hause. Unter den Flügen war unter anderem ein 800-km-Flug im Mini Nimbus. Der Pilot erinnert sich:
Ging ab wie in alten Zeiten, völlig entspannt,
nach über 25 Jahren mal wieder über 800 km in Deutschland mit dem Mini. wirklich geil.

Ebenfalls mit einer Drei-Piloten-Mannschaft, aber knapp 40 Punkte besser, flog der SFV Bad Wörishofen. Dreimal ging es um den Münchner Luftraum, an diesem Wochenende eine viel beflogene Strecke. Am schnellsten liefen dabei die Schenkel über schwäbische und fränkische Alb in den Bayerwald und nicht jede Deklaration konnte erfüllt werden.
Den Rundensieg holen konnte diese Woche das SFZ Königsdorf. Im Vergleich zum SFV Bad Wörishofen legten die Piloten ihre Strecken allesamt in die Berge statt ins Flachland. Ungewöhnliche Abflugvarianten und Umwege mussten dabei teils in Kauf genommen werden, denn auf der Nordseite war es feucht und tief. Dies wird deutlich, wenn man sich den Westabflug von Mathias Schunk für sein 800 km genauer anschaut. Ferner freuen wir uns, dass er diese Woche mit dem WeGlide Copilot geloggt hat. Der Copilot ist der einfachste Weg, Ligaflüge aufzuzeichnen und hochzuladen!

Bombastisch hingegen meisterte Felix Herold die Wetterlage. Mit einem ersten Schenkel am nördlichsten Alpenrand umging er die schwierigen Bereiche und konnte mit dem Nimbus furiose 150 Distanzpunkte durch ein 1100-km-Viereck einsammeln. Mit Abstand die beste Streckenwertung diese Woche!
Am schnellsten unterwegs war Bernhard Hämmerl, der seine DG 300 über 134km/h entlockte.
Am Beispiel des LSV Burgdorf erkennt man gut, wie drei ähnlich deklarierte Strecken mit fast identischen Flugzeugen trotzdem ganz unterschiedlich beflogen werden können.
In der ersten Liga führt damit der SFV Bad Wörishofen mit 74 Punkten vor dem SFZ Königsdorf (66 Punkte) und der FLG Schwäbisch Gmünd (42 Punkte)
2. Bundesliga
Zweimal Baden-Württemberg, einmal Berlin. So sieht das Podium der zweiten Liga aus. Dabei konnten die Flieger vom FCC Berlin knapp das Rennen machen und mit 19 Punkten Vorsprung den Rundensieg einfahren. Im Wetterraum südlich Berlin bis nach Polen war wenig Platz für deklarierte Strecken, doch die Mischung aus Geschwindigkeit und purer Distanz kam den Berlinern zugute.

Dahinter folgen die FLG Grabenstetten und der LV Reutlingen. Grabenstetten hielt sich an die schwäbische und fränkische Alb - mit einer Ausnahme: der größten Streckenwertung der 2. Liga durch Nico Walker (siehe Titelbild). Für ihn ging es auf ein 750 km großes Viereck rund um München. Die Aktion brachte 107 Punkte.
Für den LVR ging es in fast identische Wetterräume. Tobias Taigel nimmt Bezug auf die Konvergenz bei Regensburg:
Musste die Aufgabe wegen Regen leider abbrechen war aber Glück im Unglück sonst hätte ich die geile Konvergenz nicht erleben dürfen.

Die schnellste Sprintwertung der 2. Liga überragte sogar die der ersten Liga: Mit 131 Punkten flog Noah Neumeier allen davon.
Das SFZ Königsdorf bleibt in der Juniorenliga auch in der vierten Runde makellos. Die beiden MVPs der Runde haben wir mit Felix Herold und Noah Neumeier bereits kennengelernt. Dahinter folgen diese Woche die FG Gingen Fils und der SFC Ulm. Für die FG konnte Felix Neuburger sein 800 km Viereck um München erfolgreich schließen, das machte den Unterschied.

Damit führt das SFZ jetzt mit fast 40 Punkten vor dem LV Reutlingen und dem LSV Straubing.
Die höchste Regionalliga-Punktzahl konnte diese Woche die FLG Donzdorf in der Baden-Württemberg-Liga erzielen. 553 Punkte gehen aufs Punktekonto.
In der Regionalliga Bayern konnte der mittelschwäbische Luftsportverein mit 500 Punkten siegen. In Nordrhein-Westfalen siegt diese Woche die FG Dahlemer Binz und in der RL Mitte konnte sich der FC Kamenz durchsetzen. Zu guter Letzt bleibt der LSC Interflg Berlin als Rundensieger der Regionalliga Nord zu nennen.
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